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Material und Fototechnik




2006 habe ich das Forografieren von Tieren entdeckt und schnell einen Gefallen daran gefunden, diese intimen Momente mit der Natur zu verewigen.

Angefangen habe ich zunächst mit einer analogen Spiegelreflexkamera, gefolgt von der ersten kompakten  Digitalkamera der Familie. Da die Leidenschaft dann da war, habe ich mich dazu entschieden, meine erste Digitalkamera zu kaufen, eine Bridge, die Lumix FZ18, die ich mit dem Tele Objektiv TC E15ED verknüpfe.

Zuzweit sind wir hier und da unterwegs gewesen, ohne uns Die Schwierigkeiten der Natur zu ersparen (Sand, Regen, Schnee, Sommerhitze, Gebirgskälte…)

Seit einiger Zeit versuche ich nun, ein 300mm F4 Objektive von Canon auf eine Eos 450D zu montieren. Jedoch mit mehr oder weniger viel Erfolg…

 

Um mit meinem Thema besonders gut umgehen zu können, benutze ich verschiedene Herangehensweisen.

-          die schwimmende Lauer

Ich verstecke mich unter einer Art schwimmendes Tarnungszelt auf einem Floβ und durchquere die flachen Feuchtgebiete auf der Suche nach Tieren. Sobald ich das Objekt entdecke, nähere ich mich langsam und vorsichtig an. Diese Technik erweckt in mir ein groβartiges Gefühl, da wir auf dem Wasser sind. Die Vögel können uns als Teil der Landschaft akzeptieren und wollen bei uns Zuflucht suchen. Genau das ist mir mit einer Brut Blesshühner passiert.

 

-          die feste Lauer

Nachdem ich eine sehr genaue Entdeckung gemacht habe, entscheide ich mich dazu, einen Ansatz an einem Ort aufzustellen, an dem die Tiere häufig vorbeikommen. Ich besitze verschiedene feste Ansitze, die ich an Ort und Stelle lasse oder jedesmal abbaue. Sie sind aus getarnten Tüchern und Netzen hergestellt und damit sie sich der Landschaft anpassen, benutze ich Materialien von dem bestimmten Platz. Eine Technik, die ich besonders für Wasservögel mag besteht darin, einen „Etier“ (Kanal, der sich in den Salzgärten bei Flut mit Wasser füllt) zu finden und dort einen nahen Ansitz aufzustellen. Dort posiere ich mich bei Ebbe und muss nur noch auf die Flut warten, damit der Strom die Vögel anspült….

 

-          die Annäherung

Ich bewege mich sehr langsam auf einem Gebiet, das ich sehr gut kenne. Die Idee dahinter ist das Tier zu überraschen und sich anzunähern ohne, dass es mich entdeckt. Eine neutrale Kleidung, Stille, vom Wind versteckter Geruch sind Bedingung für eine Annäherung zu Fuβ…